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Praxis Dr. med. dent. N. Malekpour, Implantologie, Kieferorthopädie

Kronen und Brücken

Wenn Karies zu lange unbehandelt bleibt, kann es mehr als nur ein Loch in den Zahn fressen, es zerstört auch weitere Teile, die eine Rekonstruktion durch eine Füllung bei ausreichender Belastbarkeit unmöglich machen. In solchen Fällen kommen Kronen zum Einsatz.

Eine Krone wird wie eine Kappe auf den Restzahn gesetzt, stabilisiert und schützt ihn. Außerdem erhält der Zahn durch eine Krone seine ursprüngliche Form und Farbe (durch farblich passende Keramikbeschichtung) zurück, ästhetisch ist sie also eine sehr gute Lösung.

Der Zahnarzt bereitet den Zahn durch sinnvolles Abschleifen zur Aufnahme der Kronenbefestigung vor, dann wird ein Abdruck genommen. Anhand dieses Abdrucks wird eine passende Krone modelliert, die dann nach Fertigstellung mit Zement auf dem geschliffenen Stumpf befestigt wird.


Unter Brücke versteht man eine zahnmedizinische Konstruktion, die einen oder mehrere Lücken im Gebiss (beispielsweise nach Extraktionen) überbrückt und damit unsichtbar und weiter vollständig nutzbar macht. Der Verlust eines Zahnes führt immer zu Veränderungen im Kauapparat und zu stärkeren Belastungen der anderen Zähne. Mit jedem Zahn geht auch ein Stück Gebissstabilität verloren.

Eine Brücke hilft, die Belastung beim Kauen wieder natürlich zu verteilen, sie verhindert Lücken, in denen sich Nahrungsmittelreste absetzen können oder die dem Gebiss Stabilität rauben. Im Sinne einer ästhetischen Prothetik hilft die Brücke, unschöne Lücken zu verstecken.

Eine Brücke wird farblich so angepasst, dass sie von den übrigen Zähnen nicht zu unterscheiden ist. Es werden - je nach Indikation - feste oder lose Brücken eingesetzt. Feste Brücken werden wie Kronen auf passend geschliffenen Zähnen befestigt, lose Brücken können z.B. zu Reinigungszwecken herausgenommen werden.

Bei Brücken ist Mundhygiene mehr als nur ein Muss, denn bei einer Brücke können sich viele Bakterien sammeln. Außerdem bedeutet eine Brücke zwar mehr Stabilität, erfordert aber in der Regel auch, dass zwei gesunde Zähne abgeschliffen werden, um die Brücke zu tragen.

Nach dem Abschleifen wird ein Abdruck des Gebisses genommen, anhand dessen ein Zahntechniker die Brücke herstellt. Sie wird dann individuell angepasst. Eine gut angepasste Brücke unterscheidet sich kaum vom Verhalten des vollständigen Gebisses, sie ist über Jahre hinweg ein zuverlässiger Ersatz.

Vollkeramik:
Absolute biologische Verträglichkeit und Perfekte Ästhetik - das sind die Vorteile der neuen Zahnersatzgeneration aus Vollkeramik. Sowohl das Brückengerüst aus einer Hochleistungskeramik als auch die sichtbaren Zahnkronen aus Glaskeramik sind nahezu unlösliche Werkstoffe.
Wissenschaftler schließen Wechselwirkungen zwischen dem hochsensiblen Gewebe der Mundhöhle und diesen zahnärztlichen Materialien aus - ein Aspekt, der nicht nur für gesundheitsbewusste, sondern besonders für Menschen mit Allergien, eine wichtige Rolle spielt.
In ihre optischen Wirkung gleichen Dentalkeramiken dem natürlichen Zahnschmelz: Lichtdurchlässig, reflekttierend, transparent und farbbeständig, besticht Zahnersatz aus Vollkeramik durch seine lebendige Ästhetik.