Zahnarzt in Heinsberg   |   Kontakt   |   Sprechzeiten   |   Impressum   |   Datenschutz
Praxis Dr. med. dent. N. Malekpour, Implantologie, Kieferorthopädie

Wurzelbehandlung


Endodontie ( Wurzelkanalbehandlung ) - die neue Dimension der Zahnerhaltung
Moderne, hochwertige Zahnheilkunde kann heute Zähne erhalten, die vor nicht allzu langer Zeit noch entfernt werden mussten. Ist z. B. ein Zahn bis in die Wurzeln erkrankt und der Nerv entzündet, kann dieser Zahn in den meisten Fällen mit den Mitteln der modernen Endodontie erhalten werden.
Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordet enormes Fachwissen und ständige Fortbildung sowie neben einer speziellen technischen Ausstattung besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit, extreme Präzision und die Beherrschung komplizierter Techniken.
In den letzten zehn Jahren hat die Endodontie eine außerordentliche und wissenschaftlich gestützte Weiterentwicklung erfahren. Dank intensiver Forschung, neuer Materialien und optimierter Behandlungsmethoden hat sich für Ihre Zahnerhaltung eine neue Dimension aufgetan.
Fast immer ist Karies die Ursache für eine Entzündung der Zahnwurzel: Bakterien, die für die Zerstörung der Zahnhartsubstanz (Dentin) verantwortlich sind, konnten bis in das Zahninnere (zahnmark oder Pulpa) und zu den feinen Kanälchen in der Wurzel vordringen.
Jede Zahnwurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Zahnmark - Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen - gefüllt ist. Diese Kanälchen sind nach unten offen und verbinden das Zahninnere mit dem Körper.
Dringen Bakterien in das Zahnmark ein, entsteht eine Entzündung. Die Blutgefäße weiten sich aus und drücken auf den Nerv. Ist dieser noch "Vital" können heftige Schmerzen entstehen.
Wird die Entzündung nicht behandelt, kann sie über den Kieferknochen bis ins Weichgwebe gelangen und eine " dicke Backe " (Abszess) verursachen.
Bei einem devitalen Nerv kann die Erkrankung auch lange unentdeckt bleiben - unter Umständen sogar mehrere Jahre. So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers die eingedrungenen Bakterien " in schach " halten können. Dabei kann sich der " chronische Herd " des erkrankten Zahnes auf andere Bereiche des Körpers ( Organe, Gelenke etc. ) auswirken.
Durch eine Schwächung der Abwehrlage oder eine starke Vermehrung der eingedrungenen Bakterien kann daraus jedoch plötzlich und unerwartet ein akuter Schmerzzustand entstehen.
Auch heute kann es notwendig sein, dass ein derartig erkrankter Zahn entfernt werden muss. In den meisten Fällen steht aber dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte und Zahn erhaltende Therapie gegenüber: Die Wurzelkanalbehandlung.